Reiseziel · Atlantik
Azoren –
Natur pur.
Vulkankrater, dampfende Quellen und das grenzenlose Blau des Atlantiks. Europas grünste Inselgruppe — und noch kaum entdeckt.
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Vulkankrater, dampfende Quellen und das grenzenlose Blau des Atlantiks. Europas grünste Inselgruppe — und noch kaum entdeckt.
Warum die Azoren?
Die Azoren liegen mitten im Atlantik, rund 1.500 Kilometer westlich von Portugal — und gehören dennoch zur Europäischen Union. Neun Inseln vulkanischen Ursprungs, entstanden aus Lavaströmen, die bis heute brodeln: Heißwasserquellen, kochende Erde, smaragdgrüne Kraterseen. Dieses Inselleben hat ein eigenes Tempo, eine eigene Stille.
São Miguel ist die größte und bekannteste Insel: die Doppelkraterseen Sete Cidades und Furnas ziehen Wanderer und Fotografen an. In Furnas kann man Cozido, ein traditionelles Eintopfgericht, im Boden gegart probieren — buchstäblich Kochen mit Vulkanwärme. Die Caldeira do Vulcão da Furnas ist ein brodelndes, dampfendes Naturschauspiel, das keine Kulisse kennt.
Wale vor der Küste: Die Azoren sind eines der besten Whale-Watching-Destinationen der Welt. Blauwale, Pottwale, Delfine — von April bis Oktober sind die Gewässer um São Miguel und Pico bevölkert. Pico, das Wahrzeichen der Azoren, ist ein fast perfekter Kegelberg aus schwarzem Basalt, der sich 2.351 Meter aus dem Ozean erhebt. Die Besteigung dauert etwa 4–5 Stunden und bietet bei klarem Wetter einen Blick bis zu den Nachbarinseln.
Faial, die sogenannte „Blaue Insel" mit ihren Hortensien-Hecken, und Flores, die westlichste Insel Europas, sind für Reisende, die wirklich abseits des Trubels sein wollen. Wer alle neun Inseln erkunden möchte, plant am besten zwei bis drei Wochen — und kommt mit einer veränderten Sicht auf das zurück, was wichtig ist.
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